Ihr Versicherungsmakler in Kiel, Eckernförde und Gettorf – private Pflegeversicherung

Die Notwendigkeit für eine private Pflegeversicherung, als Ergänzung zur gesetzlichen Pflegepflichtversicherung

Grundsätzlich ist die gesetzliche Pflegepflichtversicherung ein eigener Teil der Sozialversicherung. Sie ist Teil der sowohl für gesetzliche als auch für privat Krankenversicherte. Mit dieser Versicherung soll eine finanzielle Notlage im Falle einer Pflegebedürftigkeit soweit wie möglich verhindert werden. Privat Krankenversicherte Personen sind verpflichtet, diese über einen privaten Krankenversicherer abschließen. In beiden Fällen übernimmt diese Pflichtversicherung nur die gesetzlich festgelegten monatlichen Kosten der 5 verschiedenen Pflegegrade. Der Tatsächlich monatliche Aufwand, wird dadurch leider nicht gedeckt und unter Verrechnung sonstiger Einnahmen (Altersrente, Sozialhilfe, sonstige Einnahmen, Kapitalerträge, etc.), bleibt in vielen Fällen eine große Differenz, die durch die Angehörigen zu tragen sind. Die private Pflegeversicherung bezuschusst die Pflegekosten, um diese Differenz abzumildern oder im besten Fall zu schließen. Daher empfehlen wir Ihnen, eine private Pflegetagegeldversicherung oder Pflegerente abzuschließen.

Ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll?

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass die gesetzliche Pflegeversicherung alle Belange abdeckt. Wenn man sich die Kosten vor Augen führt, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit anfallen stellt man schnell fest, dass der Zuschuss keineswegs reichen wird. Die Bedürftigkeit wird in fünf Grade unterteilt. Bei dem Pflegegrad 5 erhält man zum Beispiel für eine vollstationäre Pflege 2.005,00 Euro monatlich *(siehe Übersicht – Alle Leistungen seit 2017 im Überblick). Dies hört sich zunächst gut an, wenn man wiederum an die Kosten im Pflegeheim denkt ca. 3.000,00 – 5.000,00 Euro im Monat, ändert man seine Ansicht schnell. Wenn keine Absicherung vorhanden ist, muss auf das Privatvermögen zurückgegriffen werden. Sollte das Vermögen aufgebraucht sein, sind die Angehörigen gesetzlich dem Unterhalt gegenüber dem Pflegebedürftigen verpflichtet, um die Kosten zu decken. Um böse Überraschungen zu vermeiden, beraten wir Sie gerne über die private Pflegeversicherung.

Wie wird Ihr Beitrag für die private Pflegeversicherung berechnet?

Zum einen beeinflusst der Versicherungsumfang den Beitrag und zum anderen Ihr Alter sowie Ihr Gesundheitszustand. Bei konkreten Vorerkrankungen kann die Versicherungsgesellschaft Risikozuschläge verlangen. Unter Umständen werden Sie sogar von den Versicherern abgewiesen. Daher ist es sehr empfehlenswert, eine private Pflegeversicherung abzuschließen, wenn man noch jung und gesund ist. Das Geschlecht spielt heute keine Rolle mehr. Unisex Tarife gibt es seit Dezember 2012. Fragen zum Gesundheitszustand müssen zuverlässig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Andernfalls kann Ihnen die Versicherung Leistungen kürzen oder streichen. Sie sollten wissen, dass je gesünder und je jünger Sie sind, ihr Beitrag umso günstig ist.
Die private Pflegeversicherung ist sehr umfangreich und komplex. Da sie aber so enorm wichtig ist, sollten Sie sich privat absichern. Lassen Sie sich bei uns der insumma consulting AG kompetent beraten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

alle Leistungen seit 2017 im Überblick

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit